Tragödie am Ostersamstag

Tödlicher Frontalcrash in Quarto D’Altino: Tragödie am Ostersamstag

Der Ostersamstag begann in der Region Venetien eigentlich friedlich. Doch kurz vor 15 Uhr verwandelte sich die Straße zwischen Portegrandi und Caposile in ein Trümmerfeld. Ein schwerer Verkehrsunfall riss einen Mann mitten aus dem Leben. Die Nachricht verbreitete sich schnell und löste in der Gemeinde Quarto D’Altino tiefe Bestürzung aus.

Ein plötzlicher Schwenk mit fatalen Folgen

Ein 60-jähriger Autofahrer war in seinem Dacia in Richtung Mestre unterwegs. In der Nähe der Ortschaft Trezze geschah dann das Unfassbare. Aus bisher ungeklärter Ursache geriet sein Wagen plötzlich auf die Gegenfahrspur. Dort kam ihm ein Linienbus des Unternehmens Atvo entgegen. Der Bus war gerade auf dem Weg von Venedig nach Jesolo.

An Bord des Busses befanden sich etwa fünfzig Fahrgäste. Viele von ihnen wollten vermutlich das sonnige Osterwochenende am Meer verbringen. Der Busfahrer, ein erfahrener 60-jähriger Mann aus Eraclea, reagierte sofort. Er lenkte sein schweres Fahrzeug geistesgegenwärtig nach rechts. Er versuchte alles, um den Zusammenstoß zu verhindern. Doch der Platz reichte nicht aus.

Rettungskräfte kämpfen um jedes Leben

Der Aufprall war enorm heftig. Das Auto wurde durch die Wucht der Kollision völlig zerstört. Die Feuerwehr aus Mestre und San Donà di Piave eilte sofort zur Unfallstelle. Die Einsatzkräfte mussten schweres Gerät einsetzen, um den Fahrer aus dem Wrack zu befreien. Für den 60-jährigen Mann kam jedoch jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch an der Unfallstelle.

Neben dem Verstorbenen saß eine Frau im Auto. Sie erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen. Ein Rettungshubschrauber brachte sie umgehend in das Krankenhaus von Mestre. Ihr Zustand gilt als ernst. Auch im Bus gab es Verletzte. Die Rettungskräfte kümmerten sich um insgesamt fünf Personen. Eine ältere Dame erlitt eine Kopfplatzwunde. Die Helfer holten sie vorsorglich durch das Frontfenster aus dem Bus.

Chaos auf der Portegrandi-Caposile

Die Passagiere des Busses standen unter Schock. Die Feuerwehr öffnete die Notluke im Dach, damit die Menschen das Fahrzeug sicher verlassen konnten. Später schickte das Verkehrsunternehmen einen Ersatzbus. Dieser brachte die unverletzten Fahrgäste schließlich an ihr Ziel nach Jesolo.

Die lokale Polizei und die Carabinieri sperrten die Straße für mehrere Stunden komplett ab. Es bildeten sich lange Staus in beide Richtungen. Die Ermittler sicherten Spuren, um den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren. Der Busfahrer aus Eraclea blieb körperlich weitgehend unversehrt, erlitt aber einen schweren Schock. Er hatte bis zum Schluss versucht, das Leben seiner Fahrgäste zu schützen. Dieser traurige Tag wird den Beteiligten sicher noch lange in schmerzhafter Erinnerung bleiben.

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