Jesolo feiert einen historischen Triumph. Die 23. Ausgabe der Jesolo Sandkrippe schloss am Sonntag ihre Tore. Die Bilanz sorgt für strahlende Gesichter im Rathaus. Insgesamt 150.000 Menschen besuchten die Ausstellung in diesem Winter. Damit bricht die Stadt ihren eigenen Rekord.
Ein neuer Meilenstein für die Küstenstadt
Seit Ende November verwandelte sich der Badeort in ein Mekka für Kunstliebhaber. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Besucherzahlen um stolze acht Prozent. Damals zählte man noch rund 139.000 Gäste. In diesem Jahr strömten täglich über 2.000 Besucher in die Hallen.
Die Künstler schufen diesmal etwas ganz Besonderes. Das Thema lautete: „Frieden mit der Erde, Frieden auf der Erde“. Die Inspiration lieferte der Sonnengesang des Heiligen Franziskus von Assisi. Dieses Werk feiert aktuell sein 800-jähriges Bestehen. Die Bildhauer verwandelten einfachen Sand in hochkarätige Kunstwerke.
Warum der Sand so viele Menschen anzieht
Was macht die Faszination aus? Es ist die Mischung aus Handwerk und Emotion. Die riesigen Skulpturen wirken fast lebendig. Besucher bewundern die feinen Details der Gesichter und Gewänder. Die Stimmung in der Ausstellung ist ruhig und besinnlich.
„Dieses Ergebnis macht die ganze Stadt stolz“, erklärt Tourismus-Stadtrat Alberto Maschio. Er sieht in dem Erfolg eine Bestätigung für das kulturelle Konzept. Jesolo punktet so auch in der kalten Jahreszeit.
Die Stadt nutzt das Event geschickt als Tourismus-Motor. Früher war Jesolo im Winter eher still. Heute zieht die Sandkrippe Gäste aus ganz Europa an. Das stärkt die lokale Wirtschaft und die Identität der Stadt.
Ein Fest für die Sinne und die Seele
Die Sand Nativity ist mehr als nur eine Ausstellung. Sie verbindet Menschen und schafft gemeinsame Erinnerungen. Viele Familien machen den Besuch zur festen Tradition. Die Künstler zeigen jedes Jahr neue Perspektiven auf christliche Motive.
Die Organisatoren danken allen Helfern und Künstlern für ihren Einsatz. Ohne diese Leidenschaft wäre ein solcher Rekord unmöglich. Jesolo beweist erneut: Sand ist nicht nur für den Strand da. Er ist ein Medium für Botschaften von globaler Bedeutung.
Der Vorhang fällt nun für diese Saison. Doch die Planungen für das nächste Jahr starten bald. Die Messlatte liegt nun jedenfalls sehr hoch.
