Jagd auf Venedigs Taschendiebe: Endstation Gefängnis
Venedig ist wunderschön, zieht aber leider auch geschickte Langfinger an. Zwei bekannte Gesichter der lokalen Szene landeten nun endgültig hinter Gittern. Die Polizei schnappte ein rumänisches Duo, das die Stadt seit Wochen unsicher machte. Ein 52-jähriger Mann und seine 35-jährige Komplizin ignorierten zuvor jedes Verbot der Behörden.
Der dreiste Diebstahl am Canal Grande
Alles begann am 2. Februar auf der berühmten Accademia-Brücke. Die Sonne schien, und die Touristen genossen den Ausblick. Unter ihnen mischten sich die beiden Diebe unter die Menge. Sie hatten sich ein Opfer ausgesucht: einen älteren Urlauber aus Frankreich.
Die Zivilfahnder der Polizei beobachteten die Szene bereits seit dem Campo San Maurizio. Sie folgten den Verdächtigen unauffällig über die Brücken. Oben auf der Brücke schlugen die Diebe schließlich zu. Doch die Beamten griffen sofort ein. Die Handschellen klickten noch am Tatort.
Ein Verbot ohne Wirkung
Beide Täter waren für die Polizei keine Unbekannten. Die Frau beging allein im Jahr 2025 vier Diebstähle. Auch der Mann saß bereits 2019 wegen ähnlicher Delikte in Haft. Nach dem aktuellen Vorfall ordnete der Richter ein Aufenthaltsverbot für Venedig an.
Doch die Diebe dachten gar nicht an eine Abreise. Schon am folgenden Sonntag tauchte die Frau wieder auf. Diesmal suchte sie sich die Buslinie 2 in der Via Piave aus. Gemeinsam mit zwei Komplizen bestahl sie einen Touristen aus El Salvador. Die Polizei beobachtete die Tat erneut und schritt direkt ein.
Schneller Zugriff der Justiz
Die Behörden reagierten dieses Mal extrem schnell. Das Ignorieren des Aufenthaltsverbots hatte ernste Folgen. Der Richter wandelte die Strafe umgehend in eine Haftstrafe um. Ein spezielles Ermittlerteam suchte daraufhin gezielt nach dem Duo.
- Der Zugriff beim Mann: Die Beamten spürten ihn in einem Hotel an der Via Terraglio auf.
- Die Festnahme der Frau: Die Ermittler fassten sie direkt in der Via Piave. Dort beobachtete sie gerade wieder die Fahrgäste beim Einsteigen.
Sicherheitsstadträtin Elisabetta Pesce lobte den Einsatz ihrer Truppe. Wer die Justiz ignoriert, muss mit harten Konsequenzen rechnen. Die Polizei schützt so Urlauber und Einheimische gleichermaßen vor dreisten Langfingern.
Cleverer Schutz vor Langfingern
Solche Vorfälle zeigen: Urlauber brauchen eine gute Strategie gegen Diebstahl. Klassische Rucksäcke sind oft ein leichtes Ziel für Profis. Experten raten daher zu spezieller Sicherheitsausrüstung für die Reise.
Besonders effektiv sind flache Geldgürtel oder Brustbeutel. Das Modell „Madrid“ von STYNGARD bietet zum Beispiel integrierten RFID-Schutz. Dieser verhindert das heimliche Auslesen von Kreditkarten im Vorbeigehen. Man trägt diese Taschen unsichtbar unter der Kleidung. So haben Diebe gar keine Chance, nach der Beute zu greifen. Eine diebstahlsichere Bauchtasche ist beim Sport oder beim Sightseeing ein unverzichtbarer Begleiter.
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