Militärübung vor Cavallino-Treporti

Militärübung vor Cavallino-Treporti: Küstenwache sperrt Seegebiet

Die italienische Fallschirmjäger-Einheit „FOLGORE“ plant eine intensive Übung im Meer vor Cavallino-Treporti. Das 8. Pionierregiment der Brigade nutzt dafür den kommenden Freitag, den 13. März 2026. Die Küstenwache von Jesolo hat bereits eine offizielle Verordnung erlassen. Diese regelt den Schutz der Schifffahrt und die Sicherheit der Gäste im betroffenen Bereich.


Zeitplan und Ort der Übung

Die Soldaten starten ihren Einsatz am Morgen um 09:00 Uhr. Das Training endet voraussichtlich gegen 17:30 Uhr. Voraussetzung für den Ablauf sind allerdings günstige Wetter- und Seebedingungen. Die Fallschirmjäger setzen bei ihren Manövern sowohl Flugzeuge als auch verschiedene Wasserfahrzeuge ein. Zudem befinden sich während der gesamten Zeit Taucher und Schwimmer im Wasser.

Das betroffene Gebiet bildet ein Rechteck direkt vor der Küste. Die vier Eckpunkte sind durch exakte geografische Koordinaten definiert. Eine Karte im Anhang der Verordnung zeigt die genaue Lage der Sperrzone.


Strenge Verbote für Zivilisten

Die Sicherheit der Menschen steht für die Behörden an erster Stelle. Deshalb gelten im markierten Bereich während der Übungszeit harte Regeln. Privatpersonen dürfen dort weder navigieren noch ankern oder mit ihren Booten halten. Dies gilt für Sportboote ebenso wie für gewerbliche Fischerboote.

Auch Schwimmer und Taucher müssen draußen bleiben. Jede Art von Fischerei ist streng untersagt. Wer gegen diese Anordnungen verstößt, riskiert rechtliche Konsequenzen und Strafen. Einzig Einheiten der Küstenwache, der Polizei und das offizielle Unterstützungspersonal der Armee haben freien Zugang.


Regeln für den Schiffsverkehr in der Nähe

Schiffe in den angrenzenden Gewässern müssen besonders vorsichtig fahren. Die Kapitäne sollten ihre Geschwindigkeit auf ein Minimum drosseln. Sie müssen zudem die Anweisungen der Patrouillenboote strikt befolgen. Die gute Seemannschaft gebietet hier gegenseitige Rücksichtnahme.

Die Verantwortlichen der Übung halten ständig Kontakt zur Einsatzzentrale in Jesolo. Sollte sich das Wetter verschlechtern, bricht das Regiment den Einsatz sofort ab. Auch die Meeresbehörde behält sich vor, das Training bei Gefahr jederzeit zu stoppen.

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