Trauer um Jtaca-Präsident Pietro De Nicola

Er starb im Büro: Trauer um Jtaca-Präsident Pietro De Nicola

Die Küstenstadt Jesolo steht unter Schock. Ein unerwarteter Schicksalsschlag erschüttert die Gemeinde und die lokale Politik. Pietro De Nicola verstarb völlig überraschend an seinem Arbeitsplatz. Der bekannte Präsident der Stadtgesellschaft Jtaca wurde nur 56 Jahre alt.

Ein tragischer Vormittag im Büro

Es war ein ganz normaler Donnerstagvormittag in der Via Equilio. Pietro De Nicola ging wie gewohnt seinen Aufgaben im Büro der Jtaca nach. Diese Gesellschaft verwaltet unter anderem die Parkplätze und den Schultransport der Stadt. Gegen 11:00 Uhr veränderte sich alles schlagartig.

De Nicola klagte plötzlich über Unwohlsein und brach kurz darauf zusammen. Seine Kollegen reagierten sofort und leisteten erste Hilfe. Der herbeigerufene Notruf 118 traf innerhalb weniger Minuten am Einsatzort ein. Die Sanitäter kämpften verzweifelt um das Leben des 56-Jährigen. Doch jede Hilfe kam zu spät. Ein Herzinfarkt riss ihn mitten aus dem Leben. Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.


Der „Pungy“ von Jesolo: Eine Legende der Nacht

In Jesolo kannte fast jeder Pietro De Nicola unter seinem Spitznamen „Pungy“. Er war weit mehr als nur ein Verwalter oder Funktionär. Über Jahrzehnte prägte er das Nachtleben in ganz Venetien. Er arbeitete als PR-Profi für die größten Clubs der Region.

Besonders eng blieb er dem „Maxim“ an der Piazza Mazzini verbunden. Dort empfing er die Gäste jahrelang als charismatischer Frontmann. Gemeinsam mit seinem langjährigen Freund Enrico Miotto prägte er eine ganze Ära. Sein Lächeln und seine positive Art machten ihn zu einer Institution im Badeort. Er schlug mühelos die Brücke zwischen seriöser Stadtpolitik und glitzernder Partywelt.

Tiefe Trauer im Rathaus

Der Verlust trifft die Stadtverwaltung bis ins Mark. Bürgermeister Christofer De Zotti reagierte zutiefst erschüttert auf die Nachricht. Die beiden Männer verband eine enge persönliche Freundschaft. De Zotti drückte den Angehörigen bereits sein tiefstes Beileid aus.

Die Nachricht verbreitete sich in Jesolo wie ein Lauffeuer. Viele Bürger und Weggefährten zeigen sich fassungslos. Die Stadt verliert einen engagierten Macher und einen herzlichen Mitbürger. Pietro De Nicola hinterlässt eine Lücke, die sich nur schwer schließen lässt. Sein Erbe lebt in den Straßen Jesolos und in den Erinnerungen vieler Nächte weiter.

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