Große Suchaktion in Cavallino-Treporti

Große Suchaktion in Cavallino-Treporti: Achtjährige Emilia nach bangen Minuten wohlbehalten gefunden

Ein kurzer Moment – und plötzlich war Emilia verschwunden

Was als unbeschwerter Urlaubstag am Strand begann, wurde für eine Familie aus Niederösterreich zu einem Albtraum. Die achtjährige Emilia verschwand am Mittwochvormittag im Bereich des Residence Village in Cavallino-Treporti. Weniger als eine Stunde später konnte das Mädchen glücklicherweise wohlbehalten gefunden werden.

Die Familie möchte ihre Geschichte nun öffentlich erzählen – vor allem, um sich bei allen Menschen zu bedanken, die sofort geholfen haben.

Aus den Augen verloren

Gegen 11 Uhr verbrachte die Familie den Vormittag am Strand. Emilia ging gemeinsam mit ihrem Vater und ihrer kleinen Schwester zurück zum Bungalow. Als die Familie wenig später wieder an den Strand wollte, bemerkte der Vater plötzlich, dass Emilia nicht mehr hinter ihnen lief.

Offenbar hatte das Mädchen versehentlich die falsche Richtung eingeschlagen und war in Richtung des 2,5 km entfernten Campingplatzes Sant’Angelo weitergegangen.

Sofort begann die Suche.

Gäste und Mitarbeiter helfen ohne zu zögern

Zunächst suchten die Familie, Freunde und andere Kinder den Strand ab. Gleichzeitig informierten sie die Strandaufsicht und anschließend die Mitarbeiter des Campingplatzes.

Von diesem Moment an setzte eine beeindruckende Hilfsaktion ein.

Die Rezeption verständigte umgehend weitere Mitarbeiter und den Sicherheitsdienst. Rettungsschwimmer beobachteten den Strand mit Ferngläsern. Zahlreiche Mitarbeiter durchkämmten das gesamte Gelände.

Doch nicht nur das Personal packte mit an.

Immer mehr Urlauber schlossen sich der Suche an. Viele Gäste sprachen die Eltern von sich aus an und fragten, wie sie helfen könnten. Andere machten sich sofort auf den Weg und suchten den Strand oder die Wege des Campingplatzes ab.

Der Zusammenhalt war überwältigend.

Hoffnung aus der richtigen Richtung

Da Emilias Roller noch am Strandzugang stand, gingen die Eltern davon aus, dass sie sich weiterhin am Strand aufhalten musste.

Die Mutter lief schließlich selbst in Richtung Sant’Angelo und fragte Passanten nach ihrer Tochter. Eine Urlauberin berichtete, dass sie das Mädchen kurz zuvor in diese Richtung hatte laufen sehen.

Kurz vor 12 Uhr kam dann endlich die erlösende Nachricht.

Die Rezeption des Residence Village erhielt einen Anruf vom Campingplatz Sant’Angelo. Ein aufmerksamer Urlaubsgast hatte Emilia am Strand entdeckt und sie der dortigen Strandaufsicht übergeben. Von dort brachte man das Mädchen zur Rezeption, die sofort Kontakt mit der Familie aufnahm.

Mitarbeiter des Campingplatzes fuhren Emilia anschließend mit dem Auto zurück. Währenddessen war ihre Mutter bereits zu Fuß auf dem Weg nach Sant’Angelo. Auf der Straße kam es schließlich zu dem ersehnten Wiedersehen.

Ein Dank an alle Helfer

Die Familie betont ausdrücklich, dass sie diese Geschichte aus einem einzigen Grund erzählen möchte: um Danke zu sagen.

Nicht nur die Mitarbeiter des Residence Village und des Campingplatzes Sant’Angelo reagierten sofort und professionell. Auch die Rettungsschwimmer, die Rezeption, der Sicherheitsdienst und unzählige Urlauber halfen ohne zu zögern mit.

Eine Polizeisuche war dadurch nicht mehr notwendig.

Für Emilias Eltern bleibt vor allem eines in Erinnerung: der außergewöhnliche Zusammenhalt aller Beteiligten.

„Wir möchten uns von Herzen bei allen bedanken. Gäste, Mitarbeiter, Rettungsschwimmer, Security und alle anderen haben sofort geholfen. Jeder hat alles gegeben, um unsere Tochter zu finden. Diese Hilfsbereitschaft werden wir niemals vergessen.“

Manchmal zeigt sich in schwierigen Momenten, was eine Gemeinschaft ausmacht. Genau das haben die Menschen in Cavallino-Treporti an diesem Tag eindrucksvoll bewiesen.

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